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Spracherkennung unter Linux: Datei laden, ausführbar machen, sprechen.

WhisPaste wird für Linux auf x86_64 fertig gebaut ausgeliefert. Du lädst eine Datei, machst sie ausführbar und drückst deinen Hotkey — das Transkript landet dort, wo dein Cursor ohnehin schon steht: im Editor, im Terminal oder im Browser-Feld, in dem du gerade arbeitest.

Kurz: Ja, es gibt eine einzelne ausführbare Datei. WhisPaste veröffentlicht ein Linux-AppImage, das ohne Installationsschritt läuft, ein .deb für Debian und Ubuntu sowie ein schlichtes tar.gz des Release-Bundles. Die Spracherkennungs-Engine steckt einkompiliert im Download — es gibt keine Python-Umgebung anzulegen, kein pip install und keinen Compile-Schritt.

Die drei Linux-Dateien, beim Namen genannt

Jedes WhisPaste-Release veröffentlicht dieselben drei Linux-x86_64-Artefakte auf GitHub. Der Platzhalter für die Version ist die Release-Nummer (zum Beispiel 1.2.65); AppImage und .deb erscheinen zusätzlich unter einem stabilen, unversionierten Namen, der immer auf das neueste Release zeigt.

  • WhisPaste-<version>-linux-x64.AppImage

    Einzelne ausführbare Datei, keine Installation. Distributionsunabhängig — das ist die Datei, wenn du WhisPaste einfach nur starten willst.

    Unversionierter Alias, immer das neueste Release: WhisPaste-linux-x64.AppImage

  • WhisPaste-<version>-linux-x64.deb

    Debian-Paket für Debian und Ubuntu. Installiert nach /opt/whispaste, mit Symlink /usr/bin/whispaste, Desktop-Eintrag und Icon.

    Unversionierter Alias, immer das neueste Release: WhisPaste-linux-x64.deb

  • WhisPaste-<version>-linux-x64.tar.gz

    Das nackte Release-Bundle: Executable plus die Verzeichnisse lib/ und data/. Irgendwohin entpacken, Binary aus dem Ordner starten. Zugleich die Quelle, aus der AppImage, .deb und die Packaging-Manifeste gebaut werden.

AppImage: eine Datei, kein Installationsschritt

AppImage herunterladen, ausführbar machen, starten. Im Dateimanager: Rechtsklick auf die Datei → Eigenschaften → Berechtigungen → „Datei als Programm ausführen", dann Doppelklick. Im Terminal ist es ein chmod +x auf die Datei und anschließend der Aufruf. In Systemverzeichnisse wird nichts geschrieben; Modelle und Einstellungen liegen unter ~/.config/whispaste. Zum Entfernen löschst du die Datei.

.deb: das Systempaket für Debian und Ubuntu

Wenn WhisPaste lieber in der Paketverwaltung stehen soll, installierst du das .deb mit apt install ./WhisPaste-<version>-linux-x64.deb. Es deklariert seine Laufzeit-Abhängigkeiten (libgtk-3-0, libsecret-1-0, libnotify4, libayatana-appindicator3-1, libasound2, libcurl4, libkeybinder-3.0-0, liblzma5, libc6, zlib1g), apt zieht Fehlendes also selbst nach. Die App selbst landet unter /opt/whispaste und bleibt dort schreibgeschützt; Modelle und Einstellungen liegen weiterhin in deinem Home-Verzeichnis.

Kein Python, kein Build, kein separater Engine-Download

WhisPaste führt whisper.cpp in-process aus, über eine mitgelieferte libwhisper-Bibliothek, die im Download direkt neben der Executable liegt. Kein Virtualenv anzulegen, kein pip install, kein CUDA-Toolkit und kein Compiler-Aufruf — auch die GPU-Beschleunigung ist einkompiliert (Vulkan unter Linux, das NVIDIA, AMD und Intel mit einem einzigen Build abdeckt; reine CPU, wenn kein nutzbarer Treiber da ist).

Eines wird einmalig geladen: das Sprachmodell selbst, beim ersten Start, nach ~/.config/whispaste/models/stt. Danach transkribiert WhisPaste ganz ohne Netzverbindung.

Was dein Rechner mitbringen muss

Eine 64-Bit-CPU (x86_64) und 8 GB RAM, unter Ubuntu Linux oder einer vergleichbaren Distribution — das genügt für das kompakte Modell auf reiner CPU. Eine GPU ist nie Pflicht; mit dedizierter Karte entsteht dasselbe Transkript über Vulkan ungefähr fünfmal schneller. Lieber selbst kompilieren? Der vollständige Quellcode liegt auf GitHub und baut mit flutter run -d linux.

Alle Download-Optionen, auch für Windows und macOS

Gute Fragen, ehrliche Antworten

Gibt es WhisPaste als AppImage?
Ja. Jedes Release veröffentlicht WhisPaste-<version>-linux-x64.AppImage für x86_64, dazu ein stabiles, unversioniertes WhisPaste-linux-x64.AppImage, das immer auf das neueste Release zeigt. Es ist eine einzelne ausführbare Datei: ausführbar machen und starten, ohne Installer und ohne Paketverwaltung.
Läuft WhisPaste unter Ubuntu ohne Installation?
Ja — genau dafür ist das AppImage da. Es braucht kein root, fasst keine Systemverzeichnisse an und darf auf einem USB-Stick oder im Download-Ordner liegen. Wer lieber richtig installiert: WhisPaste-<version>-linux-x64.deb ist das Paket für Debian und Ubuntu, WhisPaste-<version>-linux-x64.tar.gz das nackte Bundle, das du irgendwohin entpacken kannst.
Brauche ich Python für WhisPaste unter Linux?
Nein. Die Spracherkennungs-Engine ist whisper.cpp, kompiliert in eine libwhisper-Bibliothek, die im Download mitkommt und in-process aufgerufen wird. Es gibt im gesamten Setup keinen Python-Interpreter, kein Virtualenv, kein pip install und keinen Build-Schritt.
Funktioniert die Spracherkennung unter Ubuntu offline?
Ja. Das Einzige, was Netz braucht, ist der einmalige Modell-Download beim ersten Start. Sobald die Modelldatei unter ~/.config/whispaste/models/stt liegt, läuft die Transkription vollständig auf deinem Rechner: kein Konto, keine Cloud-Runde und keine Qualitätseinbuße an einem Rechner ohne Netzanschluss.
Braucht es eine NVIDIA-Karte oder eine CUDA-Installation?
Weder noch. Unter Linux beschleunigt WhisPaste über Vulkan, das NVIDIA, AMD und Intel mit einem einzigen Build abdeckt, und ein CUDA-Toolkit ist nicht zu installieren, weil keines verwendet wird. Ohne nutzbaren GPU-Treiber läuft alles auf der CPU — das ist eine unterstützte Konfiguration, kein Fehlerfall.